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Konferenz 2001 > Schlussfolgerungen: Susanne Burger
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Internationaler Innovationstransfer und berufliche Qualifizierung
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Internationaler Innovationstransfer
und berufliche Qualifizierung
am Beispiel des Internationalen Fachkräfte-Austausches in der Berufsbildung (IFKA)
Berlin, 18. - 19. Oktober 2001
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Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit des IFKA
Susanne Burger, Bundesministerium für Bildung und Forschung
Wie kann man nach 23 Jahren Internationaler Fachkräfte-Austausch (IFKA) den Weiterbestand des Programms begründen?
Unbestritten ist der individuelle Nutzen für die Teilnehmer. Auch der betriebliche Nutzen ist dokumentierbar. Es gibt genügend Beispiele für Unternehmen, die internationale Erfahrungen konkret in ihre Betriebsabläufe und Ausbildungsinhalte umgesetzt haben. Auch die Netzwerke entwickeln sich, haben Bestand und sind innovativ. Unbestritten sind auch die Treue und der Enthusiasmus der Teilnehmer.
Noch fehlt jedoch der Nachweis, dass die Betriebe dieses Programm als selbstverständliches Instrument der Personalentwicklung nutzen und sich damit identifizieren. Wenn wir nachweisen können, dass der Internationale Fachkräfte-Austausch der Volkswirtschaft nutzt und die Unternehmen sich deshalb dafür engagieren und ihre Mitarbeiter freistellen, wäre das ein schlagendes Argument für die Aufrechterhaltung dieses Programms.
Schwierig zu führen ist auch der Nachweis, dass der Transfer das deutsche Berufsbildungssystem verbessert – dieses Problem betrifft alle Berufsbildungsprogramme. Der positive Einfluss mag sich schleichend vollziehen, es mag viele gute Beispiele für den Nutzen des Transfers geben. Aber noch ist es nicht gelungen, Kritikern konkret zu beweisen, dass sich unser Berufsbildungssystem durch internationalen Fachkräfte-Austausch ganz entscheidend verbessert. Wir alle müssen daran arbeiten, diesen Nachweis zu führen.
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