Schlusswort: Transfer auf allen Ebenen
Martin Broicher, Carl Duisberg Gesellschaft e.V., Köln
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Der wichtigste Begriff in der Diskussionen um den internationalen Fachkräfteaustausch in der Berufsbildung ist Transfer. Dabei geht es zum einen um den Transfer von Systemen, wie die Konvergenzbestrebungen der Berufsbildungssysteme in Europa zeigen. Diese fest gefügten Systeme zu verändern, ist die schwierigste Aufgabe.
Zum Zweiten geht es um den Transfer zwischen Betrieben und Organisationen. Bei diesem Lernen voneinander steht für viele Unternehmen die Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit, also ein klares wirtschaftliches Ziel, im Mittelpunkt.
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Martin Broicher |
Drittens geht es um den Transfer zwischen Menschen, die sich durch die Teilnahme an grenzüberschreitenden Programmen qualifizieren und ihr Wissen weiter tragen. Hier wird deutlich, dass der alte Slogan der Carl Duisberg Gesellschaft: Entwicklung geht vom Menschen aus, richtig ist. Entwicklung ist eine Pyramide. Ihre Basis ist die Qualifikation der Menschen, über Innovationen in Betrieben und Institutionen gelangt man schließlich zu Veränderungen in den Systemen.
Transfer ist jedoch nicht beschränkt auf die Maßnahme selbst. Erst der Nachkontakt sichert die Nachhaltigkeit. Die Carl Duisberg Gesellschaft bemüht sich massiv um Fortschritte bei den Nachkontakten, vor allem um den Aufbau von Netzwerken. Projekte wie Global Campus 21, das Lern- und Kontaktforum für internationale Fach- und Führungskräfte im Internet, tragen dazu bei, die Nachhaltigkeit der Programme zu erhöhen und durch Erfahrungsaustausch Innovationen zu erzielen.
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